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Medizinprodukte kann man nicht – und das ist auch völlig richtig so - einfach unter die Leute bringen. Das Ganze muss zunächst erprobt werden, dann braucht es eine CE-Kennzeichnung usw., usw. Zusätzlich muss der Hersteller vorher von der zuständigen Behörde eine entsprechende Genehmigung erhalten haben. Nochmal: Dieser aufwändige Prozess ist grundsätzlich völlig richtig, denn er schützt uns.

Daher weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass unsere Masken KEINE Mundschutzmasken sind, sondern Mund und Nase Masken. Sie sind nicht zertifiziert, sie fallen nicht unter den FFF-Standard, sie sind kein Medizinprodukt und über die infektionsschützende Funktion können wir keinerlei Aussage treffen.

 

Masken für Kinder geeignet oder nicht?

Ob Masken für Kinder gut oder schlecht sind, wird unterschiedlich diskutiert. Wir raten daher ausdrücklich, den Hausarzt zu fragen.

 

Mundschutzmasken nähen – für den Hausgebrauch?

Wenn ihr Masken für euch und eure Familien nähen wollt, stellt sich die Frage, ob ihr das dürft oder nicht, nach den uns bekannten Rechtsmeinungen nicht wirklich. Aber ihr müsst ausdrücklich für euch entscheiden, ob solche Masken eine infektionsschützende Funktion haben oder nicht. Wenn ihr euch entschieden habt zu nähen, findet ihr nachfolgend einen Vorschlag, wie ihr beim nähen vorgehen könntet. Aus unserer Sicht eignet sich Baumwolle, die ihr vor der Verarbeitung einmal bei 60 Grad waschen solltet, damit sie nach dem Vernähen nicht mehr einläuft. Je nachdem wie dick euer Stoff ist, könnt ihr ein bis zwei Lagen verwenden. Wichtig ist natürlich, dass man noch gut atmen kann.

Die Falten der Maske sind wichtig, denn sie ermöglichen, dass sich der Stoff passend über Mund und Nase auffächert und bequem sitzt.

Ihr könnt wählen, ob ihr eine Maske mit Bändern näht oder mit Gummis. Bei der ersten Methode kann man dann die Bänder hinter dem Kopf zusammenbinden. So kann man die Maske am passgenauesten anlegen. Der Vorteil der Gummi-Lösung ist, dass es schneller am Kopf befestigt ist.

Strittig ist, ob man einen Bügel aus Metall, z.B. einen Metallstreifen von Heftstreifen oder einfachen Haushaltsdraht in die Ober- und/oder Unterkante der Mundschutzmaske einnähen sollte. Richtig ist: Damit kann man die Maske besser anpassen. Richtig ist aber auch, dass es Probleme beim Waschen geben kann. Der Metallstreifen etc. kann sich z.B. durch den Stoff bohren oder bei häufigem Waschen zu rosten beginnen. Zusätzlich wird berichtet, dass die Metallstreifen etc. beim längeren Tragen der Maske z.B. auf der Nase drücken können und, dass durch die Metallstreifen etc. eine höhere Verletzungsgefahr besteht. Nach Abwägen aller Punkte finden wir es besser, vom Verwenden von Metallstreifen etc. bei den Masken abzusehen. Geeignete Baumwollstoffe für eure Maske findet ihr unter Bio Baumwolle Popeline  oder auch unter Naturstoffe Baumwoll-Popeline.

Warnhinweis: Bitte unbedingt unseren Warnhinweis beachten.